WUFI - Wärme Und Feuchte Instationär!

In der heutigen Zeit ist es möglich genauere Nachweise zur Beurteilung von bauphysikalischen Vorgängen in Gebäuden zu führen, da die sehr einfachen und groben Nachweismethoden (U-Wert-Berechnung und Glaserverfahren) unzureichend geworden sind. Zu den Vereinfachungen gehören unter anderem, um nur ein paar Beispiele zu nennen:

  • Feuchtetransport ausschließlich durch Dampfdiffusion
  • keine Wärme- und Feuchtespeicherung
  • stationäre Verhältnisse der Baustoffe
  • keine Kopplung von Wärme- und Feuchtetransport
  • eindimensionales Verfahren

Des Weiteren werden wichtige Anwendungsgrenzen nicht erfasst:

  • Austrocknung von Baufeuchten
  • Schlagregenpenetrationen
  • Sommerkondensation
  • Tauwasserbildung auf Außenbauteilen durch nächtliche Unterkühlung
  • Aufsteigende Feuchte
  • Energetische Auswirkungen der Feuchte

Mit der WUFI- Simulation ist es heute möglich, bauphysikalische Vorgänge in den Bauteilen detailliert und unter Berücksichtigung folgender Einflüsse simulieren. Nachfolgend nur ein paar Beispiele:

  • Simulation der realen Verhältnisse
  • Austrocknungsverhalten der einzelnen Baustoffe
  • Tauwasserbildung im Winter und im Sommer
  • Niederschlagseinflüsse
  • Wärmespeicherfähigkeit des trockenen Baustoffs
  • Wärmespeicherfähigkeit des enthaltenen Wassers
  • Wärmetransport
  • Feuchtespeicherung und -transport
  • Flüssig- und Feuchtetransport und viele mehr…

Mit WUFI lassen sich realitätsnahe bauphysikalische Vorgänge über einen eigens angegebenen Zeitraum simulieren.